Schmutzfink hat „schwarze“ Putzfrau

Politik ist schmutzig. Besonders ein Duisburger Politiker ist Serientäter beim Wortbruch von Wahlverversprechen. Die Wahrheit über diesen Lügner wird von den Medien unterdrückt.

Auch in den Blogs herrscht Angst vor Zensur, die durch teuere Abmahnungen erzwungen wird.

Ist Ihr Blockfreund mutig? Hier ist der Test:

Hallo lieber ____!

Wo kann in Duisburg ohne Gefahr für den Bloginhaber berichtet werden dass der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Landtag Ralf Jäger (SPD Duisburg) eine Putzfrau zuhause schwarz beschäftigt? Bitte glaube mir ich verstehe deine Nöte ob du diesen Kommentar nicht besser löschen solltest.

Diesen Kommentar wird sich der Duisburger Filz nicht gefallen lassen. Wenn es gar ein hundert dieser Beiträge gibt, bekommt der Bloginhaber echte Probleme.

Bei http://duisburgblog.wordpress.com herrscht absolute Meinungsfreiheit! Ich freu mich auf Ihre Kommentare und spannenden Berichte über die bisher verborgene Wirklichkeit von Duisburg. Raus damit!

Liebe Grüße,
dublo

8 Antworten zu „Schmutzfink hat „schwarze“ Putzfrau“


  1. 1 rai30 7. November, 2007 um 8:00

    Wer immer du sein mögest, lieber „duplo“, ich wünsche dir Erfolg und Mut bei deinem Kampf für die Wahrheit und gegen korrupte verlogene Politiker! Ob mit oder ohne „schwarze“ Putzfrau!

    Da man rechtlich in Teufels Küche kommen kann wenn man solche Dinge berichtet bist du klug beraten anonym zu bleiben. Da ich aber mit meinem Namen für meinem Blog stehe muss ich sehr vorsichtig sein. Meinungsfreiheit ist heute leider nur noch Theorie. Ich werde aber trotzdem die „schwarze“ Putzfrau mal in meinem Blog vorsichtig erwähnen. Und vielen Dank für den Tipp!

    Mein Blog: http://hombergerstoerenfried.wordpress.com

  2. 2 liram 8. November, 2007 um 10:35

    >Schmutzfink hat “schwarze” Putzfrau

    Journalistisch sauber ist das nicht.

    Entweder hat der Vogel eine Putzfrau, die schwarz läuft. Dann kann man’s beweisen. Etwa, indem man die befragte und einen O-Ton von der zum Besten gäbe. Und dem Vogel eine Gelegenheit zur Stellungnahme, die man dazu verwurstete. Dann kann man das kommentieren.

    Oder man verfolgt ein anderes Konzept: Das der Gerüchtekolportage.

    Ich räume ein, ein solches hat in diesem Zwischennetz auch schon viel Effekte erzielt.

    http://www.zeit.de/1998/06/interclint.txt.19980129.xml

    Aber die krude These, daß hierzulande Meinungsfreiheit verboten wäre, weil Angst vor Zensur herrsche – Zensur bedeutet übrigens ausschließlich: staatlicher Eingriff -, die teile ich nicht.

    Das ist ein freies Land hier. Ich verteidige zwar nicht das Land, aber die Freiheit.

    BTW:
    Was ist überhaupt gegen schwarze entlohnte Haushaltshilfen zu sagen?

    Gutmenschen geben denen mit dem Konzept mehr Geld als sonst üblich, selbst meine Hausanwälte halten sich schwarz entlohnte Reinigungsfachkräfte; Kunststück, das sind Illegale. Insoweit hilft man auch.

    Es gibt Wesen, die geben Wesen, die hier illegal sind, medizinische Versorgung; es gibt Wesen, die verstecken die; es gibt Wesen, die unterrichten deren Kinder; es gibt – etwa in Frankreich – eine ganze Bewegung von UnterstützerInnen von Illegalen.

    Was Du machst, dublo, mag eine gute Absicht haben; diejenige, einem, ders vermeintlich verdient, ans Zeug zu flicken, aber es hat einen schweren dissonanten Anklang von Denuziation.

    Rechtfertige Dich!

    Dann möchte ich auf noche einen Gedanken zu sprechen kommen: Eine kommunlale Anlaufstelle für Whistelblowers zu schaffen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Whistleblower

    Wenn du das willst, läse ich Dein Blog mit Freuden.

    Gerade wegen der geringen Recherchetiefe der Duisburger journalistischen KollegInnen.

    (:

  3. 3 liram 9. November, 2007 um 6:25

    >
    >Schmutzfink hat “schwarze” Putzfrau

    Journalistisch sauber ist das nicht.

    Entweder hat der Vogel eine Putzfrau, die schwarz läuft. Dann kann man’s beweisen. Etwa, indem man die befragte und einen O-Ton von der zum Besten gäbe. Und dem Vogel eine Gelegenheit zur Stellungnahme, die man dazu verwurstete. Dann kann man das kommentieren.

    Oder man verfolgt ein anderes Konzept: Das der Gerüchtekolportage.

    Ich räume ein, ein solches hat in diesem Zwischennetz auch schon viel Effekte erzielt.

    http://www.zeit.de/1998/06/interclint.txt.19980129.xml

    Aber die krude These, daß hierzulande Meinungsfreiheit verboten wäre, weil Angst vor Zensur herrsche – Zensur bedeutet übrigens ausschließlich: staatlicher Eingriff -, die teile ich nicht.

    Das ist ein freies Land hier. Ich verteidige zwar nicht das Land, aber die Freiheit.

    BTW:
    Was ist überhaupt gegen schwarze entlohnte Haushaltshilfen zu sagen?

    Gutmenschen geben denen mit dem Konzept mehr Geld als sonst üblich, selbst meine Hausanwälte halten sich schwarz entlohnte Reinigungsfachkräfte; Kunststück, das sind Illegale. Insoweit hilft man auch.

    Es gibt Wesen, die geben Wesen, die hier illegal sind, medizinische Versorgung; es gibt Wesen, die verstecken die; es gibt Wesen, die unterrichten deren Kinder; es gibt – etwa in Frankreich – eine ganze Bewegung von UnterstützerInnen von Illegalen.

    Was Du machst, dublo, mag eine gute Absicht haben; diejenige, einem, ders vermeintlich verdient, ans Zeug zu flicken, aber es hat einen schweren dissonanten Anklang von Denuziation.

    Rechtfertige Dich!

    Dann möchte ich auf noche einen Gedanken zu sprechen kommen: Eine kommunlale Anlaufstelle für Whistelblowers zu schaffen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Whistleblower

    Wenn du das willst, läse ich Dein Blog mit Freuden.

    Gerade wegen der

  4. 4 duisburgblog 9. November, 2007 um 9:11

    Ach liram, mein Engel, Du zensierter Bengel.

    Herzlichen Dank, dass Du gelegentlich einen Stein ins Wasser schmeißt und glaubst, damit ein paar historische Wellen zu machen. So unter dem Eindruck des Telekommikationsgesetzes denk ich an den armen Teufel vor 2408 Jahren, der meinte, dass jeder ohne Zensur denken dürfe. Hat ihm damals keiner geglaubt: Kopp ab oder an der CO-Pipeline schnüffeln. Die Vergasung für den Fortschritt. Immerhin hat es heute die Rheinische Post auf ihrer Titelseite zu einem Zitat geschafft: „Das Experiment DDR geht irgendwann von vorn los.“

    Du meinst: „Was Du machst, dublo, mag eine gute Absicht haben; diejenige, einem, ders vermeintlich verdient, ans Zeug zu flicken, aber es hat einen schweren dissonanten Anklang von Denuziation.
    Rechtfertige Dich!“

    Jung, kennste erfolgreiche Strategien? Sex ist sexy und Titten für zu Taten. Ich verlass mich auf die Angaben der Nachbarn vom J. Egal ob richtig oder falsch. In meinem eigenen Stadtteil habe ich zum diesem Thema spezifische Kontakte seit März 1990. liram, ich mach nur auf dem Niveau von Stammtisch und Nachbarschaft. Meine Welt, unsere Welt, fast nicht Deine Welt.

    Rechtfertige Dich! Kein Problem! Die Menschen sind zunehmend von einer sozialen Gemeinschaft isoliert. Es lebe der Dorftratsch – unzensiert. Cool, die Gegenwart futurisieren.

    Und genau wie beim publizistischen Mist der Medien habe ich einen Freibrief. Wie ihr. Ich schreibe was ich höre. Liram, Du bist schon lange zensiert. Ich nicht. Schön dass du duisburgblog liest. Danke!

    Halt deinen Stecken im historischen Strom fest in der Hand. Wenn es zuckt, bitte wach werden.

    Herzlichst, Deine Dublo.

    Ich liebe tapfere Krieger. Bussie. Aus Dir kann noch was werden: Du hast einen straffen Hintern. (-:

    Ach so ja bzgl. Arsch, wer guckt denn bei CCC nach, ob das Konzept WordPress und Tor unter der neuen Gesetzgebung überhaupt noch dicht ist. Rückmeldung wäre nett.

    Und noch eins liram, ich werde die Beiträge als Nachricht bloggen, die als Kommentar eingehen.

    Das ist mein Konzept. Ich werde nicht bezahlt wie Du als Freiheitskämpfer mit Fußfessel. Hat´s doch den Ulrich Reitz (WAZ) kürzlich eine Million bei den Anzeigenaufträgen gekostet, als er Eon angemacht hatte. Ich bitte Dich, liram, Du mein lieber Duisburger Nachbar: Liebe mich! Jedenfalls versuchsweise – und sag was Du willst.

    MEINUNGSFREIHEIT – Wir sind die Wirklichkeit und die Wahrheit!

  5. 5 liram 9. November, 2007 um 11:00

    >Und genau wie beim publizistischen Mist der Medien habe ich einen Freibrief.

    Kein Scheißschreiber hattn Freibrief.

    So eine Sache, der Freibiefschreiber kriegt Asche dafür, daß der nur genau hinguckt.

    Und, soferns reinhaut, schreibt der das auf.

    Freibriefer, Piraten – das sind nur ganz wenige. In der Welt.

    Bei so wichtigen Sachen wie NYT, Haarez, Observer, NZZ, STERN.
    Kann schon sein, daß den einer hat.

    Ich beobachte mal Eure Welt.

    Viel Spaß im Westen.

  6. 6 rai30 10. November, 2007 um 11:06

    @liram

    Formell haben wir die grundgesetzlich geschützte Meinungsfreiheit in diesem Land! Aber praktisch haben wir Abmahnterror, siehe http://www.mein-parteibuch.de, und Einschüchterung von höheren Stellen auf Blogbetreiber!
    Deswegen, und wegen der durch Kapitalkräfte gelenkten Berichterstattung in den Massenmedien ist Meinungsfreiheit auch nur noch Theorie, die allenfalls am Stammtisch oder beim Schwatz mit dem Nachbarn funktioniert!

    Die gestern vom Bundestag beschlossene „Vorratsdatenspeicherung“ ist auch ein weiterer Schritt unter dem Deckmantel der „Terrorbekämpfung“ freie Berichterstattung und Meinugsäußerungen vor größerem Publikum unter Kontrolle zu bringen! Denn jetzt werden alle Daten gespeichert und wohl auch zurückverfolgt. Das Instrumentarium für den Überwachungsstaat ist damit weiter komplettiert worden!

    Mein Blog: http://hombergerstoerenfried.wordpress.com

  7. 7 liram 10. November, 2007 um 8:08

    >Formell haben wir die grundgesetzlich geschützte Meinungsfreiheit in diesem Land!

    Entschuldige bitte, ehrenwerter Rainer.

    Ich mag das Land hier. Ist halt Demokratie hier. Keine Ziegenficker, keine Nazis. Ist doch auch schon mal ein Fortschritt.

    Und sofern die Redefreiheit nicht grundgesetzlich geschützt wäre, nähme ich die mir trotzdem.

    Das mit der Vorratsdatenpeicherung ist sonne Sache. Ich gehe – wie Heribert Prantl – davon aus, daß die von der obersten einschlägigen Instanz Europas kassiert werden wird.

    Ich bin Europäer von Geburt, nicht nur wegen Interrail und weil ich in allen möglichen Staaten schon mal geschafft habe, mein Vatter ist aus Kamp und meine Mutter aus Gdansk, so bin ich zum Rheinhauser geworden, wo ich nichtmal mehr wohne, geschweige denn arbeite.

    Kann schon sein, daß das wegen der eingestürzten Türme auch hierzulande etwas schwieriger geworden ist.

    Kein Grund, Rainer, hier einen auf Kulturpessimismus zu machen und die große Idee der Freiheit anzuschiffen.

  8. 8 rai30 12. November, 2007 um 1:28

    @ liram

    Wir haben in unserem Bezirk so Erfahrungen gemacht mit der Meinungsfreiheit in der Praxis! Deshalb, und auch wegen der Erfahrungen anderer Blogbetreiber (Bestes Beispiel: http://www.mein-parteibuch.de) vertrete ich die Ansicht, dass es im öffentlichen Raum kaum noch wirklich Meinungsfreiheit gibt!

    Natürlich darf man schreiben und sagen was man will, aber wenn sich Mächtige aus Politik und Verwaltung dann angepisst fühlen muss man dann auf einmal mit Einschüchterungsversuchen, übler Nachrede, geschäftlichen Nachteilen durch bürokratische Behinderungen in Ämtern und ähnlichen unangenehmen Begleiterscheinungen leben. Da wird man auf einmal als „Brauner“ oder wahlweise auch als verkappter Linksradikaler ettikitiert. Ganz zu schweigen von juristischen Drohgebärden, vor kurzem erst mit dem HBN-Forum erlebt, wo es dann schnell um die wirtschaftliche Existenz gehen kann.

    Das ist also so eine Sache mit der Freiheit, zumindestens in der alltäglichen Wirklichkeit!

    Man muss bereit sein auch was zu riskieren. Notfalls auch als „Terrorverdächtige“ zu gelten weil man intellektuell in der Lage ist komplexe theoretische Abhandlungen zu verfassen und Leute kennt, die terrorverdächtigt werden! So vor kurzem erst an einer Uni geschehen!

    Das hat mit Kulturpessimismus also nichts zu tun wenn ich die Meinungsfreiheit in der Praxis kaum noch erkennen kann. Man muss Mut und am besten viel Geld für teuere Anwälte haben um seine Meinungsfreiheit durchzusetzen oder in die Anonymität flüchten um Repressalien auszuweichen. Das ist traurige Realität.

    Und glaube mir ich wünschte es wäre nicht so!


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